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Lehrabschluss: Willkommensfeier für Gebäudereinigungs-Nachwuchs

84 Absolventinnen und Absolventen nahmen am Samstag, 4. Juli 2015, im Rahmen der Lehrabschlussfeier ihr eidgenössisches Diplom Gebäudereiniger/-innen in Empfang. Damit beendeten sie erfolgreich die anspruchsvolle Lehre. Mit der Feier in Olten heisst die Branche ihren Nachwuchs willkommen. Der Lehrabschluss markiert gleichzeitig den Startschuss in einen abwechslungsreichen Beruf mit umfangreichen Weiterbildungen und attraktiven Karrierechancen.

Den Abschluss als Gebäudereiniger/-in mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) haben 65 Lehrabgängerinnen und -abgänger gemacht. 19 erhielten das eidgenössische Berufsattest (EBA) und 18 absolvierten die Lehre mit dem eidg. Fähigkeitszeugnis berufsbegleitend (nach Art. 32 BBG). „Als neuer Verantwortlicher Lehrlingsausbildung Allpura ist es für mich eine Premiere und etwas Besonderes, den starken Nachwuchs mit ihren hart erarbeiteten Diplomen in die Berufswelt zu entlassen“, sagt Moritz Hartmann. Seit 1998 bietet die Reinigungsbranche die Lehre zum/zur eidg. Gebäudereiniger/-in an und hat bereits rund 700 Lernende auf ihrem Weg zum Diplom begleitet. „Nach der anspruchsvollen zwei- respektive drei-jährigen Ausbildung bringen sie das Know-how mit, von der Arbeitssicherheit bis zum korrekten Mischen von Chemikalien, und sind für die Kundenanforderungen gerüstet“, so Hartmann.

Basis für beruflichen Erfolg

Sichtlich stolz nahmen die 84 Absolventinnen und Absolventen in Olten ihr Diplom Gebäudereiniger/-in von Jasmine Jost, Präsidentin Allpura, Verband Schweizer Reinigungsunternehmen, entgegen. Besonders hervorgehoben wurden die besten drei Leistungen. „Ich freue mich jedes Mal, im besonderen Rahmen der LAP-Feier motivierte und ambitionierte Gebäudereinigerinnen und Gebäudereiniger zu sehen“, sagt Peter Sonderegger. Als langjähriger Experte und neuer Chef-Experte hatte Sonderegger in den vergangenen Jahren die stetige Professionalisierung und die gestiegenen Anforderungen an die Mitarbeitenden hautnah miterlebt. Jasmine Jost schliesst sich an und fügt hinzu, dass „zu einer erfolgreichen Arbeitsweise neben Freude am Beruf auch Ausdauer gehört, um mit dem breiten Fort- und Weiterbildungsangebot das eigene Potential auszuschöpfen und die Karriereleiter in der Reinigungsbranche zu erklimmen“. Die Diplomanden haben auf ihre Leistung, gemeinsam mit Familienangehörigen, Ausbildnern und Experten während eines Steh-Lunchs im Anschluss der Übergabe angestossen.

Fundierte Ausbildung gefragt

Der Bedarf nach gut ausgebildetem Nachwuchs in der Reinigungsbranche ist gross, die Anforderungen an die Lernenden und Fachkräfte hoch. Die jährlich rund 60 angehenden Gebäudereinigerinnen und Gebäudereiniger, die das EBA oder EFZ anstreben, besuchen einmal die Woche die Berufsschule. Während den weiteren vier Tagen setzen sie das Gelernte in einem Reinigungsunternehmen praktisch um und konsolidieren so ihr Wissen. Ergänzend dazu vertiefen die Auszubildenden in einem fünftägigen überbetrieblichen Kurs im Ausbildungszentrum Reinigung in Rickenbach/SO ihre Kenntnisse im Umgang mit verschiedensten Materialien, Chemikalien, Maschinen und Pestiziden. Nachdem der erste Schritt getan ist, kann nach zweijähriger Berufspraxis die Berufsprüfung zum Gebäudereinigungsfachfrau/-mann mit eidg. Fachausweis und anschliessend die Höhere Fachprüfung zum/zur diplomierten Gebäudereiniger/-in abgeschlossen werden. Ein breites Angebot an Fort- und Weiterbildungskursen sorgt zudem für eine kontinuierliche Spezialisierung in den Fachgebieten Fassadenreinigung, Arbeitssicherheit, Schädlingsbekämpfung oder Desinfektion.

 

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