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Stadtgärtnerei warnt vor Astabbrüchen in Parkanlagen

Durch die anhaltende Hitze und Trockenheit stehen Bäume unter besonderem Stress. Aufgrund der aktuellen Lage warnt die Stadtgärtnerei vor dem Aufenthalt unter grossen Bäumen mit ausladenden Ästen, da das Risiko für plötzliche Astabbrüche auch bei gesunden Bäumen gross ist.

Die Stadtgärtnerei bewässert Jungbäume in Grünanlagen und in Strassenalleen regelmässig. Hingegen ist es schwierig, älteren Bäumen durch Bewässern zu helfen. Sie haben ein tief- und weitreichendes Wurzelwerk und gelangen mit ihren Saugwurzeln im Idealfall bis zum Grundwasser. Wo sie dies aufgrund der Trockenheit nicht mehr erreichen können, bringt auch ein Bewässern von oben wenig. Deshalb stehen in der aktuellen Situation gerade die älteren Bäume unter grossem Stress.

Bäume reagieren auf Trockenheit oft mit Laubabwurf und dürren Ästen, um die Verdunstung durch die Blätter zu vermindern. Die jetzt anhaltende Trockenheit kann jedoch auch dazu führen, dass es zu einem ungenügenden Wasserfluss im Baum kommt. Mit der Folge, dass selbst bei völlig gesunden Bäumen ganze Äste oder Kronenteile abbrechen können. Man nennt dies Trocken- oder Sommerbrüche. Darum ruft die Stadtgärtnerei jetzt Parkbesuchende auf, sich nicht unter grossen Baumkronen mit ausladenden Ästen aufzuhalten. Warnschilder in den Grünanlagen weisen auf das Risiko von herunterfallenden Ästen hin. Zudem sah sich die Stadtgärtnerei gezwungen, die Spielplätze Klosterfiechten und Hechtliacker vorübergehend ganz und auf dem Rehhag-Spielplatz einen Teilbereich abzusperren.

Das Grillieren in Parkanlagen ist weiterhin erlaubt. Aufgrund der Brandgefahr ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Die Stadtgärtnerei bittet Parkbesucher, den Grill nur auf bewässerten, grünen Rasenflächen oder befestigten Flächen zu platzieren und weist noch eindringlicher auf die Grillregeln hin: Um Verbrennungen an Rasen und Boden zu vermeiden, muss die Grillschale einen Abstand von mindestens 30 cm Abstand zum Boden aufweisen. Der Abstand zu Bäumen, Sträuchern und trockenen Vegetationsflächen muss mindestens 2 Meter  betragen. Die Asche muss, bevor sie in einem Abfallkübel entsorgt wird, ausgekühlt sein oder mit Wasser abgelöscht werden. Sind Grillascher vorhanden, muss die Asche darin entsorgt werden.

Weitere Auskünfte

Frau Yvonne Aellen
Leiterin Grünflächenunterhalt


Kanton Basel-Stadt
Stadtgärtnerei, Grünflächenunterhalt

E-Mail yvonne.aellen@bs.ch

Kanton Basel-Stadt Bau- und Verkehrsdepartement

Muensterplatz 11

CH-4001 Basel