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FFP-Schutzmasken mit Mängeln

FFP-Atemschutzmaske. (Bild: Suva)

Die BFU und die Suva haben Verfahren gegen Importeure und Händler eröffnet, die in der Schweiz mangelhafte FFP-Atemschutzmasken (nicht zu verwechseln mit Hygienemasken) in Verkehr brachten. Für die betroffenen Modelle sind Rückrufe und Verkaufsverbote zu erwarten. 

Die BFU und die Suva wirken in der Schweiz gemäss Produktesicherheitsgesetz PrSG als Marktüberwachungsbehörden für persönliche Schutzausrüstungen (PSA), zu denen auch Atemschutzmasken des Typs FFP gehören. Diese Atemschutzmasken – unter anderem an ihrer gewölbten Form zu erkennen – sind nicht mit Hygienemasken zu verwechseln, die eine rechteckige Form aufweisen (vgl. Bilder). Für Letztere ist Swissmedic die zuständige Marktüberwachungsbehörde.

Die Covid-19-Pandemie führte innert kurzer Zeit zu einem erhöhten Bedarf an Atemschutzmasken. Um die notwendige Versorgung vor allem im Gesundheitswesen sicherzustellen, erleichterte der Bundesrat Anfang April mit einer Sonderregelung die Einfuhrbedingungen für persönliche Schutzausrüstungen. Mit einer vereinfachten Prüfung besteht damit die Möglichkeit, Atemschutzmasken in Verkehr zu bringen. In der Folge bemerkten Suva und BFU aufgrund von Bewilligungsgesuchen, Anfragen und Meldungen, dass zahlreiche mangelhafte Produkte in Umlauf gekommen waren.

Über 60 Prozent mit ungenügender Schutzwirkung

Im Rahmen des oben erwähnten gesetzlichen Auftrags zur Marktüberwachung haben die BFU und die Suva in einem konzentrierten Stichprobenprogramm gemeinsam rund 60 in der Schweiz erhältliche Atemschutzmasken kontrolliert. Die zumeist online eingekauften Produkte, mehrheitlich mit KN95 gekennzeichnet, wurden in einem Labor der Suva auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die meisten Resultate liegen nun vor: Mehr als 60 Prozent der geprüften Modelle bieten keinen genügenden Schutz. Die BFU und die Suva rufen daher alle Akteure, die zurzeit Atemschutzmasken importieren, verkaufen oder einsetzen, zu erhöhter Vorsicht auf.

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