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«Earth Overshoot Day» – natürliche Ressourcen auch in Zürich unter Druck

Am 13. August war «Earth Overshoot Day». An diesem Tag hat die Menschheit die na-türlichen Ressourcen eines ganzen Jahres erschöpft. Bis Ende 2015 zehren wir nun von den Vorräten der Erde und leben auf Kosten kommender Generationen. Der aktu-elle Umweltbericht der Stadt Zürich nimmt das Thema Ressourcenverbrauch auf und gibt einen Überblick über den Umweltzustand in Zürich. Wussten Sie zum Beispiel, dass wir in Zürich so saubere Luft atmen wie seit über dreissig Jahren nicht mehr? Oder dass es an einem Sommertag im Stadtzentrum bis zu sieben Grad Celsius heis-ser werden kann als ausserhalb der Stadt?

In den letzten Jahrzehnten ist die Luft in Zürich deutlich sauberer geworden. Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid und der Schwermetallgehalt im Feinstaub stellen heute kein Problem mehr dar. Auch die Belastung durch Stickstoffdioxid und Feinstaub PM10 ist zurückgegangen, ob-wohl es hier vor allem nahe stark befahrener Strassen noch zu Grenzwertüberschreitungen kommt. Das soll aber bis 2025 vorbei sein. Dazu setzt die Stadt in erster Linie beim Verkehr, bei Holzfeuerungen und Baumaschinen sowie bei der eigenen Fahrzeugflotte an.

Saubere Gewässer und effiziente Abfallbewirtschaftung

Die Qualität des Zürcher See- und Flusswassers ist gut. Dazu trägt nicht zuletzt das Klär-werk Werdhölzli mit seiner Abwasserreinigung für rund 400 000 Einwohnerinnen und Ein-wohner bei. Um künftig auch die Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser zu entfernen, plant die Stadt im Klärwerk eine zusätzliche Reinigungsstufe. Auch die Abfallbewirtschaftung bewegt sich auf hohem Niveau. Die Stromproduktion der Kehrichtheizkraftwerke zählt zu den energieeffizientesten Europas. Bereits installierte und noch geplante Anlagen ermöglichen eine immer bessere Rückgewinnung von Metallen aus den Verbrennungsrückständen.

Siedlungswachstum setzt natürliche Ressourcen unter Druck

Bevölkerungs- und Siedlungswachstum, die wirtschaftliche Entwicklung und das Konsumver-halten erhöhen den Druck auf die natürlichen Ressourcen. Neben den globalen Auswirkun-gen wie gefährdete Wasserreserven, abnehmende Biodiversität oder Bodenverlust und Wüs-tenbildung sind die Auswirkungen auch lokal spürbar. So steigt etwa die Zahl lärmbelasteter Personen, etwa als Folge des Mehrverkehrs oder durch den Trend zur 24-Stunden-Gesell-schaft. Auch der Druck auf die öffentlichen Freiräume nimmt zu. Hier kann eine voraus-schauende Planung viel bewirken: Gut gestaltete Grün- und Freiräume können als Lebens-raum für Pflanzen und Tiere dienen, als Erholungsräume genutzt werden und gleichzeitig ei-nen positiven Beitrag zum Lokalklima leisten. Sorgfältige Lichtplanung und neue Lichttechni-ken ermöglichen es, trotz steigendem Einsatz von Lichtquellen weniger Energie zu verbrau-chen und weniger störendes Streulicht zu verursachen.

 

 

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