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Fachtagung zum Thema «Urban Mining – Ressourcen aus Abfall»

Mitte Juni 2015 führte die Umtec Technologie AG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik UMTEC die Fachtagung WASTEvision 2015 durch. Die fünfte Durchführung dieses jährlich stattfindenden Fachtagungszyklus zur Aufbereitung und Entsorgung von Abfällen befasste sich dem Thema «TVA-Revision – Das Licht am Ende des Tunnels oder ein entgegenkommender Zug?».

Dabei richtet sich die WASTEvision in erster Linie an Vertreter/-innen von Firmen und Behörden, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen, aber selbst keine Spezialisten auf diesem Gebiet sind. Die diesjährige WASTEvision war mit 180 teilnehmenden Personen ausgebucht. Als Lokalität diente wiederum die Hochschule für Technik Rapperswil HSR.

Ziele der TVA-Revision

Nach einer kurzen Einführung übergab Rainer Bunge, Leiter der Fachstelle Rohstoffe und Verfahrenstechnik am Umtec, das Wort dem ersten Referenten Michel Monteil. Der Leiter der Abteilung Abfall und Rohstoffe des Bundesamtes für Umwelt erläuterte die Hintergründe und Ziele der neuen TVA. Eines der Ziele der TVA-Revision ist das Schliessen von Stoffkreisläufen. Eine wesentliche Rolle beim Vollzug der neuen TVA werden die Kantone spielen. Im Kanton Zürich ist dafür die Abteilung Abfallwirtschaft & Betriebe des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft zuständig. Der Abteilungsleiter Franz Adam präsentierte die Sicht der Kantone und wies darauf hin, dass die Umsetzung Zeit benötigen wird.

Nach einer Kaffeepause wurde die energetische Verwertung von Abfällen thematisiert. Zunächst sprach der Direktor von cemsuisse, Georges Spicher, über die Nutzung von Ersatzbrennstoffen in Zementwerken. Durch die aus Abfällen gewonnenen Ersatzbrennstoffe werden in Zementwerken fossile Brennstoffe und damit CO2 eingespart. Anschliessend erläuterte Robin Quartier, Geschäftsführer des VBSA (Verband der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen), welche Herausforderungen die neuen Rahmenbedingungen für die Schweizer Kehrichtverbrennungsanlagen bedeuten.

Rückgewinnung von Wertstoffen

Nach der Mittagspause widmete sich Stefan Schlumberger der Rückgewinnung von Wertstoffen aus Verbrennungsrückständen. Der Leiter des ZAR-Kompetenzzentrums Hydrometallurgie ging dabei auf die Metallrückgewinnung aus Filteraschen und die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammaschen ein. Die neuen Deponieklassen der revidierten TVA wurden von Heinrich Eberhard (Eberhard Unternehmungen) erläutert. Daneben präsentierte er auch einige grundsätzliche Gedanken zur TVA-Revision und derer Umsetzung. Kurt Morgan, Geschäftsführer der KIBAG RE AG, beschäftigte sich mit der Verwertung von Kies und Sand aus unverschmutztem Aushub- und Ausbruchmaterial. Durch diese Verwertung werden natürliche Ressourcen geschont und Deponievolumen eingespart. Mit steigendem Feinanteil sind der Verwertung allerdings wirtschaftliche Grenzen gesetzt.

Weitere Informationen: http://www.wastevision.ch

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